Nun steht der Termin für die angekündigte Wanderung fest.

Die Wanderung am 20. Oktober 2019 beginnt auf dem Parkplatz des Rittergutes Besenhausen um 13 Uhr. Der Rundweg ist etwa 4 km lang und wird mit einigen Zwischenstopps etwa 2 1⁄2 Stunden
dauern.

Wir freuen uns über viele Teilnehmer.

Mehr Infos in der Ankündigung vom BUND Göttingen (pdf).

Nach 30 Jahren Grenzöffnung sieht man kaum noch Spuren der ehemaligen Grenze in der Landschaft.

Mit alten Aufnahmen aus dem Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Thüringen wollen wir uns im Bereich Eichenberg und Gut Besenhausen auf den Weg machen, um nach Spuren von damals zu suchen und ins Gespräch kommen.

Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Vermutlich Mitte bis Ende Oktober.

Wer Interesse an der Veranstaltung hat kann sich gerne über unsere Kontaktmöglichkeiten melden (z.B. per E-Mail: info (ät) wegdergeschichte.de).

Der genaue Veranstaltungstermin wird rechtzeitig hier veröffentlicht.

Im Juni gab es zwei Wanderungen am „Weg der Geschichte“.

Am 16.6. lud die Stiftung Naturschutz Thüringen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Natur ist grenzenlos – 30 Jahre Grünes Band“ zu einer Wanderung ein. Zusammen mit Naturführer Uwe Vogt begaben sich einige Teilnehmer auf den Weg und erzählten selber Geschichten. Auch ein Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht vertreiben.

Nicht mal zwei Wochen später machte sich die Eichsfelder Autorengemeinschaft auf, den Weg zu erkunden. Gestartet wurde schon um neun Uhr morgens. Die Uhrzeit ist während der heißen Tage bestens für eine Wanderung am „Weg der Geschichte“ zu empfehlen. Es ist noch nicht ganz so heiß und mehr Teile des Weges liegen im Schatten.Als kleinen Bonus gab es eine Führung im Rittergut Besenhausen.

Im Laufe der Jahre hat sich an dem Weg schon Einiges geändert.

Die Strecke bis zur Kapelle ist inzwischen frisch asphaltiert. Im Juli ist ein Bild entstanden auf dem man einen Baum sehen kann, der unsere Tafel an der Kapelle nur knapp verfehlt hat. Der Baum ist Opfer eines größeren Sturmes geworden.

Vor kurzem wurden viele Bäume entfernt. Von der Kapelle kann man jetzt auf den Rusteberg schauen. Dafür sieht man nicht mehr viel Wald.

Vor kurzem haben wir das erste Mal die Flyer in den Flyerboxen an Tafel eins und acht aufgefüllt. Allein auf diesem Weg sind schon ca. 300 Flyer in Umlauf gekommen.

 

Wir wollen hier über die Tafeln hinaus Geschichten sammeln. Das muss nicht immer ein langer Text sein. Eine kurze Begebenheit hilft Menschen zu verstehen wie es damals war.

Eine Anekdote, die uns am Weg zugetragen wurde:

Als ich etwa 5 Jahre alt war, wurde meine Tante hier auf dem Friedhof von Kirchgandern beerdigt. Es war Winter und es lag Schnee. Als die Trauergemeinde auf dem Friedhof kam, standen bereits die Verwandten aus dem Westen hier bei Besenhausen am Grenzzaun, wo man gut den Friedhof einsehen konnte, es war ja nicht weit. Von dort aus verfolgten sie den Ablauf der Zeremonie. Das war zwar noch am Ende der 50er Jahre, aber man kam auch damals schon nicht so einfach rüber, selbst für Familienangelegenheiten wie diese nicht. So konnten die Verwandten wenigstens teilweise Anteil nehmen, so gut es eben ging. An ein anschließendes gemeinsames Kaffeetrinken mit allen Verwandten war natürlich nicht zu denken.
Die Grenzsoldaten auf DDR-Seite, wegen des Schnees in weißer Tarnkleidung und auf Skier-Patrouille, hätten die Personen auf der anderen Zaunseite eigentlich zum Verlassen des Zauns auffordern müssen, stand der Zaun doch bereits auf DDR-Gebiet. Sie erkannten aber den familiären Zusammenhang und fuhren erst einmal woanders hin… Ja so war das damals….

Die Flyer sind da.

Wir haben eine große Anzahl Flyer erstellt, die wir in in nah und fern an verschiedenen Stellen auslegen und verteilen wollen. Sie eignen sich zum Weitergeben an Menschen, die das Projekt nicht kennen, aber auch als Begleitung zu dem Weg.

Vorschlägezu Verteilorten, Hinweise oder Anfragen nach Flyern können über info (ät) wegdergeschichte.de, in den Kommentaren oder das Kontaktformular an uns gerichtet werden.

Außerdem kann man den Flyer hier herunterladen.

Vielen Dank an alle Menschen, die den Flyer vorher Probe gelesen und uns einige Hinweise gegeben haben.

Ab und zu fallen ein paar kleine Hausmeisterarbeiten an dem Weg an. Bei Aprilwetter haben wir uns Anfang März aufgemacht zu einem Inspektionsspaziergang – dank des gemischten Wetters per Auto.

Die Tafeln benötigten keine großen Reparaturen, sondern nur kleinere Arbeiten. Nur ein Wegweiser hat die Weg nicht mehr richtig gewiesen.

  • Äste und Dreck vom Dach entfernen
  • Tafel säubern
  • Schrauben austauschen bzw. ergänzen
  • Wegweiser befestigen

Ein paar Impressionen gibt es hier:

Falls sich jemand in der Vergangenheit gewundert hat, warum unter „Karte“ nichts zu sehen ist: Die Karte war kaputt. Leider ist das erst spät aufgefallen. Jetzt geht alles wieder.

Außerdem stehen auf dem Weg schon fast alle Wegweiser. Nur im Dorf fehlen noch zwei.

Kleine Vorschau auf unsere selbstgestalteten Wegweiser, die demnächst Besuchern die Navigation erleichtern sollen.

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