Schon über zehn Jahre kann man unseren Weg besuchen. Das bedeutet auch, dass er nicht mehr im Neuzustand ist.

Alle Tafeln wurden oder werden noch in neue Fundamente gestellt.

Zur Zeit ist deshalb bei Tafel 6 der Inhalt nicht verfügbar. An der Kapelle befindet sich der Text an dem neuen Gebäude bis die Tafel selber wieder aufgestellt wird.

Wir freuen uns den Weg bald wieder für die nächsten zehn Jahre gerüstet zu haben.

Die Wegweiser sind im Moment uneinheitlich. Es gibt neue grüne Schilder mit weißer Schrift, die auf verschiedene Wege aufmerksam machen und weiterhin an einigen Stellen unsere selbst gestalteten Wegweiser mit dem Logo auf weißem Grund.

Vom 14.-22.09.2024 findet der Deutsche Wandertag im Eichsfeld statt. Das Motto „Sagenhaft grenzenlos“ passt perfekt zu unserem Weg.

Vier Termine für Wanderungen können wir anbieten mit jeweils 25 Teilnehmern.

Die Anmeldung ist schon jetzt über das Tourenportal vom Deutschen Wandertag möglich.

Zu unseren Touren kommt man hier. Einige andere Touren sind schon ausgebucht. Schnell sein lohnt sich also.

Natürlich kann man unseren Weg auch zu anderen Zeiten erkunden. Bis zum Wandertag gibt es noch viel zu tun. Einige Tafeln benötigen eine neue Befestigung. Im Moment fehlt ein Wegweiser beim Postbotenweg.

Wir freuen uns sehr über Rückmeldungen und würde gerne noch weitere Geschichten auf unserer Seite veröffentlichen.

Unser Weg wurde im Göttinger Tageblatt vorgestellt.

Hier findet man den Beitrag sowie weitere Wandervorschläge.

Wir freuen uns immer über Rückmeldungen zu unserem Weg.

Besonders hat uns gefreut, dass ein Teil des Weges in einem Wandervideo gezeigt wurde.

Hier geht es zum Video auf youtube (öffnet sich in neuem Tab).

Wer den Weg gewandert ist und uns Rückmeldung geben oder Fotos schicken möchte kann das gerne über unsere Kontaktmöglichkeiten tun. Wir würden uns sehr freuen.

Es gibt sicher noch eine Menge Erinnerungen und Geschichten aus der Zeit, die möglicherweise bald in Vergessenheit geraten. Wir würden gerne auf dieser Internetseite weitere Geschichten sammeln und freuen uns über jeden, der uns welche schickt. Wer nicht gerne selber aufschreibt kann sich bei uns melden.

Wer in diesem Jahr schon einmal den Weg der Geschichte gewandert ist, dem sind vielleicht die neu gepflanzten Bäume an einigen Kreuzwegstationen aufgefallen.

Gruppenbild mit den neuen Bäumen an der dritten Station

Zum Hintergrund ist hier die Pressemitteilung der Kolpingsfamilie Kirchgandern:

Die Kolpingsfamilie Kirchgandern pflanzte gemeinsam mit dem Bürgermeister Frank Wandt sieben 3,5 Meter hohe Linden am Kreuzweg zur Magdalenenkapelle.

2015 hatte ein Tornado große Schäden am Kreuzweg (erbaut 1850) verursacht. Zahlreiche alte Bäume wurden entwurzelt. Da einzelne Stationen in Mitleidenschaft gezogen wurden, erfolgte eine Versetzung der betreffenden Stationen, die nun ohne Linden da standen. Auf Anregung der Kolpingsfamilie fanden sich weitere Unterstützer dieser Idee. So übernahmen außer der Kolpingsfamilie auch die Waldgemeinschaft, die Gemeinde Kirchgandern sowie der Landschaftsbau Zinke aus Arenshausen die Unkosten für diese Aktion. Da unser Kreuzweg auch ein beliebter Wanderweg ist und teilweise zum „Weg der Geschichte“ gehört, wird diese Maßnahme sicherlich auf vielfältige Zustimmung stoßen. Ein Dankeschön an alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!

Die ersten 5.000 Flyer sind fast aufgebraucht. Doch es gibt schon Nachschub. Die neuen Flyer sind inhaltlich ein wenig aktualisiert und auf schwererem Papier gedruckt. Vielen Dank an den Paketboten 😉

Wir wünschen allen Besuchern unseres Weges viel Spaß weiterhin. Der Weg ist lang und breit genug, um die derzeit gültigen Abstandsregeln locker einhalten zu können. Der Weg führt durch Niedersachsen und Thüringen, bitte die jeweils gültigen Verordnungen beider Bundesländer beachten.

Die Flyer werden nach und nach an den bekannten Stellen verteilt. Hier gibt es eine pdf-Version.

Wegweiser

Der Wegweiser auf der Straße zwischen der fünften und zehnten Kreuzwegstation war vor kurzem kaputt und lag auf der Erde. Nun ist alles wieder wie es sein soll.

„Erinnern, gedenken, gemeinsam erleben“ – ein Abend mit Gesprächen
zur Wiedervereinigung mit „Alt und Jung“, Fotosammlung und Zeitungsausschnitten…

Einladung:

Einladung 30 Jahre Grenzöffnung

In Anlehnung des 30. Jahrestages des Mauerfalls waren seit dem 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, Pilger aus den verschiedensten Regionen des Landes entlang der ehemaligen Zonengrenze unterwegs. In zwei Routen, die Nordroute startete in Lübeck, die Südroute in Hof, traf man dann am 8. November im Harz auf dem Brocken aufeinander. Am nächsten Tag (Tag des Mauerfalls) fand in der evangelischen Sylvestrikirche in Wernigerode ein großes Abschlussfest statt.

Helmut Heiland vom HVE Eichsfeld, der die Pilgergruppe der Südroute bei ihrer Zwischenstation im Eichsfeld betreute, baute spontan den „Weg der Geschichte“ bei Kirchgandern ins Tagesprogramm ein.Der Weg wurde einst von der Kolpingjugend der Diözese Erfurt gestaltet. Die Idee zum Projekt entstand zur bundesweiten 72-Stunden-Sozialaktion im Jahre 2013. Auf einer 7 km langen Wegstrecke wurden 8 Tafeln aufgestellt, die die unterschiedlichsten Erlebnisse und Schicksale von Menschen am hiesigen ehemaligen Grenzabschnitt dokumentieren. Ein Weg gegen das Vergessen, der über thüringisches sowie niedersächsisches Gebiet führt.

Die Pilger aus Görlitz, Stuttgart, Berlin, vom Bodensee etc. waren sehr interessiert, was sich vor über 30 Jahren hier in der Grenzgegend abgespielt hat. Kaum jemand von ihnen konnte bisher mit den Begriffen „Sperrgebiet“ und „Schutzstreifen“ etwas anfangen.

Die Wandergruppe wurde auch von Einheimischen begleitet, die zur Entstehung des Weges beigetragen hatten und die einzelnen Tafeln den Pilgern näher erklären konnten.

Wieder im Dorf angekommen, bedankte man sich herzlich für die Begleitung. Nächstes Ziel der Pilgergruppe war das „Kleine Paradies“ in Heiligenstadt, wo man den restlichen Tag und die Nacht verbrachte, bis es am anderen Tag dann hieß: Auf ein Neues! Der Brocken ist nicht mehr allzu fern!

Beeindruckend, wenn sich Menschen auf den Weg machen, um gemeinsam für unser Land zu beten und um sich dankbar zu erinnern!

Karl-Horst Nolte, Kirchgandern

Das wechselhafte Wetter bescherte uns einen wunderschönen Regenbogen, der Ost und West verbindet

Eine besondere Art der Wanderung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze fand am 20.10.2019 ganz in der Nähe des Wegs der Geschichte statt. Auf Initiative und Organisation des BUND Göttingen wurde zuvor ein Streckenverlauf zusammengestellt, der zu einigen Stellen am ehemaligen Grenzverlauf führte, von denen es alte Fotoaufnahmen gibt. Das Grenzlandmuseum Eichsfeld hat diese Bilder zur Verfügung gestellt, anhand derer die heutige Ansicht verglichen werden konnte mit den Bildern aus Zeiten der Grenze.

Die über 40 Teilnehmer starteten ab dem Parkplatz von Besenhausen, ganz in der Nähe der Infotafel Nr. 7 des Wegs der Geschichte. Vor allem aus den umliegenden Orten, aber auch aus Göttingen und teils von weiter her kamen die an der Wanderung Interessierten.

Wo heute die Landstraße Ost und West wie selbstverständlich verbindet, war nach Ende des Zweiten Weltkrieges und der später streng abgetrennten Besatzungszonen ein Passieren nicht ohne Weiteres möglich. So sahen die Wanderungsteilnehmer zunächst ein Schwarz-Weiß-Foto des Zollhauses Besenhausen, an dem die Ostvertriebenen, aber auch die Kriegsheimkehrer in beide Richtungen die Zonengrenzen überquerten. Einen Überrest eines Grenzanlagen-Scheinwerfers konnten die Teilnehmer an einer Stelle nahe der Leine sehen, wo bis vor wenigen Jahren eine Brücke für die Grenztruppen über die Leine führte.

An einem anderen Punkt am ehemaligen Grenzabschnitt wurde die Artenvielfalt veranschaulicht, die durch das Grüne Band erhalten wird und vielen seltenen Insekten- und Pflanzenarten Heimat bietet. Anschließend bot sich die Möglichkeit, vom alten Bahndamm nahe Hottenrode den Blick nach Kirchgandern und zum Pferdeberg früher und heute zu vergleichen. Durch den noch erhaltenen Bahndammdurchlass führte die Rundwanderung an alten Grenzsteinen entlang über Besenhausen zum Ausgangspunkt zurück. Dort nutzten einige der Wanderer das Café für einen schönen Abschluss der Tour.

Impressionen von der Wanderung: