Vor kurzem haben wir das erste Mal die Flyer in den Flyerboxen an Tafel eins und acht aufgefüllt. Allein auf diesem Weg sind schon ca. 300 Flyer in Umlauf gekommen.

 

Wir wollen hier über die Tafeln hinaus Geschichten sammeln. Das muss nicht immer ein langer Text sein. Eine kurze Begebenheit hilft Menschen zu verstehen wie es damals war.

Eine Anekdote, die uns am Weg zugetragen wurde:

Als ich etwa 5 Jahre alt war, wurde meine Tante hier auf dem Friedhof von Kirchgandern beerdigt. Es war Winter und es lag Schnee. Als die Trauergemeinde auf dem Friedhof kam, standen bereits die Verwandten aus dem Westen hier bei Besenhausen am Grenzzaun, wo man gut den Friedhof einsehen konnte, es war ja nicht weit. Von dort aus verfolgten sie den Ablauf der Zeremonie. Das war zwar noch am Ende der 50er Jahre, aber man kam auch damals schon nicht so einfach rüber, selbst für Familienangelegenheiten wie diese nicht. So konnten die Verwandten wenigstens teilweise Anteil nehmen, so gut es eben ging. An ein anschließendes gemeinsames Kaffeetrinken mit allen Verwandten war natürlich nicht zu denken.
Die Grenzsoldaten auf DDR-Seite, wegen des Schnees in weißer Tarnkleidung und auf Skier-Patrouille, hätten die Personen auf der anderen Zaunseite eigentlich zum Verlassen des Zauns auffordern müssen, stand der Zaun doch bereits auf DDR-Gebiet. Sie erkannten aber den familiären Zusammenhang und fuhren erst einmal woanders hin… Ja so war das damals….

Die Flyer sind da.

Wir haben eine große Anzahl Flyer erstellt, die wir in in nah und fern an verschiedenen Stellen auslegen und verteilen wollen. Sie eignen sich zum Weitergeben an Menschen, die das Projekt nicht kennen, aber auch als Begleitung zu dem Weg.

Vorschlägezu Verteilorten, Hinweise oder Anfragen nach Flyern können über info (ät) wegdergeschichte.de, in den Kommentaren oder das Kontaktformular an uns gerichtet werden.

Außerdem kann man den Flyer hier herunterladen.

Vielen Dank an alle Menschen, die den Flyer vorher Probe gelesen und uns einige Hinweise gegeben haben.

Ab und zu fallen ein paar kleine Hausmeisterarbeiten an dem Weg an. Bei Aprilwetter haben wir uns Anfang März aufgemacht zu einem Inspektionsspaziergang – dank des gemischten Wetters per Auto.

Die Tafeln benötigten keine großen Reparaturen, sondern nur kleinere Arbeiten. Nur ein Wegweiser hat die Weg nicht mehr richtig gewiesen.

  • Äste und Dreck vom Dach entfernen
  • Tafel säubern
  • Schrauben austauschen bzw. ergänzen
  • Wegweiser befestigen

Ein paar Impressionen gibt es hier:

Falls sich jemand in der Vergangenheit gewundert hat, warum unter „Karte“ nichts zu sehen ist: Die Karte war kaputt. Leider ist das erst spät aufgefallen. Jetzt geht alles wieder.

Außerdem stehen auf dem Weg schon fast alle Wegweiser. Nur im Dorf fehlen noch zwei.

Kleine Vorschau auf unsere selbstgestalteten Wegweiser, die demnächst Besuchern die Navigation erleichtern sollen.

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Die Kolpingfamilie Kirchgandern richtete den diesjährigen Wandertag der Eichsfelder Kolpingsfamilien aus. Unsere Wanderstrecke erstreckte sich entlang des Weges der Geschichte. Dieser sehr beeindruckende Weg hat seine Entstehung der Kolpingjugend zu verdanken. Im Rahmen der bundesweiten 72-Stunden-Aktion hatte sich die Kolpingjugend vorgenommen, persönliche Schicksale und Geschehnisse an der innerdeutschen Grenze darzustellen und publik zu machen. Auf einer Länge von ca. 7 km entstanden acht Bild- und Texttafeln .

Nach dem Sonntagsgottesdienst in Arenshausen trafen sich alle Teilnehmer der Wanderung auf dem Pfarrhof in Kirchgandern zu einem Imbiss vom Grill. Gegen 12:30 Uhr starteten ungefähr 30 Kolpinger (aus Teistungen, Heiligenstadt und Kirchgandern) bei herrlichem Sonnenschein ihre Wanderung. Die ersten ca. 3 km führten entlang des Kreuzweges zur Magdalenen-Kapelle auf dem Kahlenberg bei Kirchgandern. Maria Weißenborn von der Kolpingjugend gab an den einzelnen Bild- und Texttafeln Erläuterungen zu den dargestellten Geschehnissen. Der weitere Weg führte uns auf dem Kolonnenweg entlang der ehemaligen Grenze in Richtung Autobahn (A38) und weiter in Richtung Gut Besenhausen (Niedersachsen). Nach zirka 2,5 Std. erreichten wir wieder den Pfarrhof in Kirchgandern, wo uns einige Kirchgänder Kolping-Frauen mit Kaffee und leckerem Kuchen empfingen. Zu unserer Überraschung hatten sich in der Zwischenzeit die Kolpingsenioren aus Heiligenstadt eingefunden.

Somit vereinte die Kaffeetafel über 40 Kolpinger in einer gemütlichen Runde mit regem Gedankenaustausch zum Thema und mit vielen interessanten Gesprächen. Gegen 17:00 Uhr hieß es für alle, Abschied zu nehmen nach einem gemütlichen und erlebnisreichen Tag.

(Bericht von I. & R. Arand)

 

Hier die Impressionen:

Seit Samstag, dem 18. April, können nun alle acht Tafeln besucht werden. Bei bestem Wetter konnten wir Tafel fünf und sechs installieren. Vielen Dank an unsere Gemeindearbeiter, die die Grundgerüste aufgestellt haben und an die helfenden Hände bei der Dachmontage und beim Tafelumbau.

Viel Spaß beim Besichtigen unseres Weges.

Einige Impressionen der Arbeiten:

Wir freuen uns sehr über weitere Geschichten und Erlebnisse, die wir hier auf der Internetseite sammeln wollen. Wer hat noch Erinnerungen, die bewahrt werden sollen?

Kontaktieren kann man uns über das Kontaktformular, per E-Mail (info (ät) wegdergeschichte.de) oder in den Kommentaren. Auf Nachfrage veröffentlichen wir die Geschichten anonym.

Pünktlich zum Start der Wandersaison haben wir Landeswelle Thüringen ein Radiointerview gegeben.

Dankenswerterweise dürfen wir den Ausschnitt hier veröffentlichen:

 

 

Hinter den Kulissen wird bei uns weiter geplant und gearbeitet. Zum Beispiel an Wegweisern, damit ortsunkundige Menschen auf unserem Weg nicht verloren gehen.

Wenn viel Schnee liegt fallen unsere farbigen Tafeln noch mehr auf. Der Schnee und die Kälte sorgen aber dafür, dass die letzten zwei Tafeln noch etwas warten müssen, bis sie aufgestellt werden können.

Tafel im Schnee Tafel im Schnee Tafel im Schnee